Auf dem Weg zur Erdwärme in Templin

Aufgrund der in Templin gegebenen geologischen Strukturen, wäre die Nutzung von heißem Tiefenwasser als Energiequelle zur Wärmeversorgung der Einwohner, der NaturThermeTemplin sowie Hotels und Gesundheitseinrichtungen ein denkbares Konzept für die Zukunft.

Um eine bessere Einschätzung und Bewertung einer möglichen Umsetzung in Templin auszuloten, erfolgte am 20.02.2023 per Bus der Besuch der Geothermie-Anlage in Neustadt-Glewe.

An diesem Exkurs nahmen teil:

  • der Bürgermeister der Stadt Templin, Herr Tabbert,
  • der Aufsichtsratsvorsitzende der WOBA und der FWG Templin, Herr Janitschke,
  • weitere Mitglieder des Aufsichtsrates und der Stadtverordnetenversammlung,
  • die Geschäftsführer der WOBA und FWG Templin und der NaturThermeTemplin,
  • Mitarbeiter der zuständigen Fachbereiche der Stadt Templin sowie
  • der Fachtechnische Betriebsleiter der FWG-Fernwärme GmbH Templin.

 

Die Ausführungen des Herrn M. Schleede, Betriebsingenieur für wärmetechnische und Gasversorgung der WEMAG Projektentwicklung GmbH, in Neustadt-Glewe verdeutlichten sehr anschaulich die Möglichkeiten einer Nutzung der Erdwärme. Gleichzeitig wurde aber auch auf die komplexen Probleme beim Betrieb einer bisher nur in geringem Umfang genutzten Technologie hingewiesen.

Die Errichtung des Erdwärmekraftwerkes birgt neben den sehr hohen Kosten (15 bis 20 Millionen EUR) in sich technologische Risiken, wie z.B. das Risiko, ob es in der angebohrten Tiefe auch genügend warmes Wasser für die großtechnische Nutzung gibt. Ca. 500.000 m³ Thermalsole pro Jahr müssten mindestens gefördert werden.

 

Neben dem eigentlichen Erdwärmekraftwerk sind zusätzlich die Verlegung weiterer Fernwärmeleitungen bzw. die Erneuerung bestehender Leitungen notwendig.

Fazit: Alle Beteiligten werden versuchen, die notwendigen Schritte zur Umsetzung einer Erdwärmeförderung in Templin voranzutreiben.

 

 

Zunächst sind folgende Aktivitäten erforderlich:

  1. Erstellung der notwendigen Studien und technologischen Untersuchungen
  2. Einholung der vorgeschriebenen Genehmigungen
  3. Akquisition finanzieller Beteiligungen des Landes Brandenburg, des Landkreises Uckermark, der Stadt Templin mit ihrer WOBA Templin-UM und deren Tochtergesellschaft FWG-Fernwärme GmbH Templin, Förderungen des Bundes und der EU sowie privater Investoren

Uns wurde sofort klar, dass es sich bei dem Projekt „Geothermie“ weder um eine kurzfristige Lösung (mindestens acht Jahre) noch um Wärme zum „Billigtarif“ handelt.

KONTAKT

Fernwärmegesellschaft mbH Templin
Bahnhofstr. 32
17268 Templin

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…sind in Arbeit